Schacht- und Bauwerksanierung

Sanierung mit mineralischen Baustoffen und händische GFK-Auskleidung

Die Qualifikation

Für eine fachgerechte Sanierung und eine Erhöhung der Lebensdauer ihrer Abwasser und Regenwasserbauwerke stehen Ihnen unsere qualifizierten und aktuell geschulten Mitarbeiter jederzeit zur Verfügung. Die Voraussetzung für das Ausführen fachgerechter Handsanierungsarbeiten sind gültige Berechtigungsnachweise im Unternehmen, wie SIVV- und Laminierscheine. Sicherheitstechnik und– schulungen sind in unserem Unternehmen selbstverständlich.

Das Einsatzgebiet

Das Einsatzgebiet der D&S Handsanierung umfasst sämtliche Bauteile aus Beton und Mauerwerk in Form von Schachtbauwerken, Sonderbauwerken, Abscheideranlagen und begehbaren Kanälen als Ei- oder Kreisprofil >= DN 800 .

Die Möglichkeiten

In Schachtbauwerken und begehbaren Kanälen können zuverlässig und kompetent Schäden durch die Sanierung nach SIVV Richtlinien behoben werden. Intensive Haftgrundvorbereitung ist ein weiteres Qualitätsmerkmal. Unser Angebot umfasst:

  • Sanieren von Rissen und Fugen
  • Sanieren von Löchern und fehlende Wandungsteilen
  • Entfernen von Wurzeln und Ablagerungen
  • Sanieren von undichten, ausgebrochenen und nicht fachgerechten Rohreinbindungen, Rohrmuffen und Zuläufen
  • Mineralische Beschichtung (PCC) von Schachtbauwerken
  • Kunstharzbeschichtung von Schachtbauwerken
  • Sanierung / Erneuerung von Schachtgerinnen / -bermen
  • Grundwasserabdichtung mit Injektionstechnik
  • Auskleidung mit GFK oder keramischen Elementen
  • Einbau / Auswechslung von sicherheitsrelevanten Schachteinbauteilen, wie Steigeisen, -bügel und –leitern

Eine Untergrundvorbereitung für die Sanierung nach SIVV-Richtlinien ist in unserem Hause selbstverständlich.

Die Vorteile

Die Vorteile der grabenlosen Sanierung mit PCC-Mörteln, Kunstharzen und Injektionen beginnen bei der Durchführung der Sanierung. Aufgrabungen und Auswechslungen entfallen, Behinderungen von Anwohnern sowie Fußgänger- und Straßenverkehr halten sich in Grenzen. Eine schnelle Bauabwicklung überzeugt genauso wie die überschaubaren Kosten einer Sanierung.

Das fertige Produkt zeichnet sich durch seine hohe Resistenz gegen chemische, mechanische Belastungen und einer langen Lebensdauer aus.

Schachtliner

Das Produkt

Beim Schachtliner handelt es sich um einen nahtlosen GFK-Schlauch aus kunstharzgetränkten Glasfaserbahnen, der von der Berme bis zur Straßenoberkante reicht. Im Werk wird das sogenannte Stand-Alone-System auf die erforderlichen Abmessungen maßgefertigt und dann installationsbereit zur Baustelle geliefert. Aufgrund der großen Flexibilität des Werkstoffes kann der Schachtliner auf eckige, gemauerte und ovale Schächte auch mit großen Querschnittsänderungen individuell angepasst werden. Die Schnelligkeit der Sanierung ist ein weiterer großer Vorteil. Die Aushärtung des Liners erfolgt mittels einer UV-Lichterkette. Hinzu kommt, dass die bis zu 15 Millimeter dicken, hochfest ausgehärteten und monolithischen Schachtliner aufgrund ihrer hohen Standfestigkeit die Statik des Altbauwerkes unterstützend verbessern. Der Kunde erhält ein Produkt, das aufgrund von gleichbleibenden Produktionsbedingungen und umfangreichen Qualitätssicherungsmaßnahmen in einer homogenen Qualität zum Einbauort geliefert wird.

Das Einsatzgebiet

Der Schachtliner ist für Schachtbauwerke in einem Nennweitenbereich von DN 800 bis DN 2000 geeignet und auf nahezu alle Geometrien anpassbar. Zudem hat das System eine kurze Installationszeit, ist auch in Pumpwerkschächten einsetzbar und die hohe Standfestigkeit unterstützt die Statik des Altbauwerkes. Zum Einsatz kommen ungesättigte Polyesterharze, die für kommunale Abwässer geeignet sind. Bei besonderen Anforderungen an die chemische Beständigkeit stehen auch Vinylesterharze zur Verfügung. Umfangreiche Qualitätssicherungsmaßnahmen sorgen für homogene Qualität sowie wartungsfreie und langfristige Werterhaltung.

 

Der Einbau

Bevor der Schachtliner eingebaut werden kann, erfolgt eine Reinigung mittels Wasserhochdruck mit bis zu 400 bar. Alte Steighilfen und andere Hindernisse werden entfernt. Mit Schachtsanierungsmörtel werden Ausbrüche und grobe Schadstellen reprofiliert. Gegebenenfalls erfolgt eine Vorabdichtung bei stark eindringendem Grundwasser.

Der Schachtliner wird gefaltet in das Bauwerk eingehängt und mittels Druckluft kalibriert, damit sich das Linermaterial formschlüssig an die Schachtwand anlegt. Anschließend die erfolgt die Aushärtung mit einer UV-Lichtquelle. Die Aushärtung ist kameraüberwacht und die wichtigen Parameter, wie Druck und Aushärtegeschwindigkeit werden aufgezeichnet. Abschließend wird der Schachtliner unten und oben bündig abschnitten und an den Übergangsbereichen in der Schachtsohle und Schachthals eingebunden.

 

Die Vorteile

Der Schachtliner ist ein Renovationsverfahren, das durch die hohe Qualität besonders langlebig ist. Geschützt wird das Bauwerk gegen Korrosion durch den Einsatz der Polyester-und Vinylesterharze. Die Wanddicke kann statisch an die vorherrschenden Grundwasserdrücke angepasst werden und unterstützt dabei zusätzlich die Statik des Altbauwerks. Ein Ausbau des Schachtkonus ist nicht erforderlich und aufgrund der schnellen Einbauzeit wird die Verkehrsbehinderung minimiert.
 

SpectraShield Beschichtungsverfahren

Das Produkt

Die SpectraShield-Beschichtung besteht aus einem drei­lagigen Sandwich-Aufbau, außen jeweils eine silikon­modifizierte Polyurea-Schicht und innen ein Polyurethan-Schaum­kern. Die einzelnen Komponenten werden vor Ort unter kontrollierten Bedingungen temperiert, gemischt und im Hoch­druck-Sprüh­ver­fahren auf die zu beschichtenden Ober­flächen aufgebracht. Die Farbe der Ober­fläche kann zwischen pink und schwarz gewählt werden. So ent­steht eine stabile, extrem wider­stands­fähige und naht­lose Beschichtung. Die sekunden­schnellen Reaktions­zeiten der Harze gewähr­leisten, dass das sanierte Objekt unmittelbar nach Abschluss der Beschichtung wieder betriebs­bereit ist.

Das Einsatzgebiet

Das SpectraShield-Verfahren ist für die Sanierung von Kanalschächten, Pumpstationen und sonstigen abwassertechnischen Bauwerken entwickelt worden. Die Verarbeitungstemperatur liegt bei -7°C bis +65°C. Es stabilisiert das vorhandene Bauwerk, repariert Ausbrüche, Risse, ausgewaschene Fugen u.ä., dichtet langfristig gegen stark drückendes Grundwasser ab, verhindert Korrosion und schützt die sanierten Oberflächen gegen mechanische, biologische, chemische und witterungsbedingte Einflüsse. Die Einsatztemperatur deckt einen sehr großen Bereich von -40°C bis +175°C (kurzzeitig) ab. Durch die hohe Haftfähigkeit der eingesetzten Materialien (3,40 N/ mm² (Beton) / 56,00 N/mm² (Mauerwerk)) und das stabile Schichtendesign lässt sich das System auf alle gängigen Oberflächen aufbringen, unabhängig von der Flächengröße oder -geometrie. Alle notwendigen Nachweise und Prüfungen sind nach den entsprechenden DIN-Normen durchgeführt und nachgewiesen.

Die Technik

Die Verarbeitung von Hochleistungskomponenten erfordert den Einsatz von Hochleistungstechnik. Spezielle Dosiergeräte, die sogenannten Reaktoren, erhitzen die Komponenten unter elektronischer Überwachung auf fest definierte Temperaturen und fördern sie unter Hochdruck durch beheizte Schläuche zur jeweiligen Beschichtungs-Pistole. Dort werden die einzelnen Komponenten in einer Mischkammer vermischt und durch eine speziell auf die Materialien abgestimmte Düse "airless" (ohne Beimischung von Luft) nach außen gestoßen. So entsteht ein fächerähnlicher, gleichmäßiger Sprühstrahl, mit dem der Anwender sowohl große Flächen beschichten als auch feine Details hervorragend herausarbeiten kann. Die komplette Anlagentechnik ist, D&S-typisch, modular und autark in einem Wechselcontainer verbaut. Zusammen mit der Verwendung von bis zu 100 m beheizten Hochdruckschläuchen ist das höchstmögliche Maß an Flexibilität garantiert, so dass sowohl im gut anfahrbaren Schacht im Straßenraum als auch in verwinkelten, schlecht erreichbaren Strukturen wie z.B. industriellen Abscheidern innerhalb von Gebäuden gearbeitet werden kann.

Die Vorteile

Die Vorteile beim SpectraShield sind die lange Lebensdauer, es stoppt Infiltration und verhindert Korrosion. Die Anwendung dieses Systems ist in nahezu jeder Bauwerksart und –oberfläche möglich, denn es bildet den Schacht entsprechend der Schachtgeometrie und stellt die Struktur wieder her. Das Ergebnis ist eine nahtlose Verarbeitung inkl. aller Zu- und Abläufe, die zudem chemisch hoch beständig ist, auch gegenüber biogener Schwefelsäure und industriellen Abwässern. Außerdem besteht eine extrem hohe Haftfestigkeit auf nahezu allen gängigen Baustoffen, hohe Abrieb- und Zugfestigkeit sowie Dehnbarkeit, auch auf feuchtem Untergrund. Die Beschichtungsdauer beträgt bei einem 2 m tiefen Normschacht weniger als 1 Stunde, so dass unmittelbar nach der Sanierung das Objekt durch die kurze Trocknung (berührungstrocken nach 15 – 35 Sek.) wieder nutzbar ist. Durch die Farbgebung ist der Schacht inspektions- und wartungsfreundlich.

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