SpectraShield Liner Systems

Das Produkt

Die SpectraShield-Beschichtung besteht aus einem dreilagigen Sandwich-Aufbau, außen jeweils eine silikonmodifizierte Polyurea-Schicht und innen ein Polyurethan-Schaumkern. Die einzelnen Komponenten werden vor Ort unter kontrollierten Bedingungen temperiert, gemischt und im Hochdruck-Sprühverfahren auf die zu beschichtenden Oberflächen aufgebracht. Die Farbe der Oberfläche kann zwischen pink und schwarz gewählt werden. So entsteht eine stabile, extrem widerstandsfähige und nahtlose Beschichtung. Die sekundenschnellen Reaktionszeiten der Harze gewährleisten, dass das sanierte Objekt unmittelbar nach Abschluss der Beschichtung wieder betriebsbereit ist.

Das Einsatzgebiet

Das SpectraShield-Verfahren ist für die Sanierung von Kanalschächten, Pumpstationen und sonstigen abwassertechnischen Bauwerken entwickelt worden. Die Verarbeitungstemperatur liegt bei -7°C bis +65°C. Es stabilisiert das vorhandene Bauwerk, repariert Ausbrüche, Risse, ausgewaschene Fugen u.ä., dichtet langfristig gegen stark drückendes Grundwasser ab, verhindert Korrosion und schützt die sanierten Oberflächen gegen mechanische, biologische, chemische und witterungsbedingte Einflüsse. Die Einsatztemperatur deckt einen sehr großen Bereich von -40°C bis +175°C (kurzzeitig) ab. Durch die hohe Haftfähigkeit der eingesetzten Materialien (3,40 N/ mm² (Beton) / 56,00 N/mm² (Mauerwerk)) und das stabile Schichtendesign lässt sich das System auf alle gängigen Oberflächen aufbringen, unabhängig von der Flächengröße oder -geometrie. Alle notwendigen Nachweise und Prüfungen sind nach den entsprechenden DIN-Normen durchgeführt und nachgewiesen.

Die Technik

Die Verarbeitung von Hochleistungskomponenten erfordert den Einsatz von Hochleistungstechnik. Spezielle Dosiergeräte, die sogenannten Reaktoren, erhitzen die Komponenten unter elektronischer Überwachung auf fest definierte Temperaturen und fördern sie unter Hochdruck durch beheizte Schläuche zur jeweiligen Beschichtungs-Pistole. Dort werden die einzelnen Komponenten in einer Mischkammer vermischt und durch eine speziell auf die Materialien abgestimmte Düse "airless" (ohne Beimischung von Luft) nach außen gestoßen. So entsteht ein fächerähnlicher, gleichmäßiger Sprühstrahl, mit dem der Anwender sowohl große Flächen beschichten als auch feine Details hervorragend herausarbeiten kann. Die komplette Anlagentechnik ist, D&S-typisch, modular und autark in einem Wechselcontainer verbaut. Zusammen mit der Verwendung von bis zu 100 m beheizten Hochdruckschläuchen ist das höchstmögliche Maß an Flexibilität garantiert, so dass sowohl im gut anfahrbaren Schacht im Straßenraum als auch in verwinkelten, schlecht erreichbaren Strukturen wie z.B. industriellen Abscheidern innerhalb von Gebäuden gearbeitet werden kann.

Die Vorteile

Die Vorteile beim SpectraShield sind die lange Lebensdauer, es stoppt Infiltration und verhindert Korrosion. Die Anwendung dieses Systems ist in nahezu jeder Bauwerksart und –oberfläche möglich, denn es bildet den Schacht entsprechend der Schachtgeometrie und stellt die Struktur wieder her. Das Ergebnis ist eine nahtlose Verarbeitung inkl. aller Zu- und Abläufe, die zudem chemisch hoch beständig ist, auch gegenüber biogener Schwefelsäure und industriellen Abwässern. Außerdem besteht eine extrem hohe Haftfestigkeit auf nahezu allen gängigen Baustoffen, hohe Abrieb- und Zugfestigkeit sowie Dehnbarkeit, auch auf feuchtem Untergrund. Die Beschichtungsdauer beträgt bei einem 2 m tiefen Normschacht weniger als 1 Stunde, so dass unmittelbar nach der Sanierung das Objekt durch die kurze Trocknung (berührungstrocken nach 15 – 35 Sek.) wieder nutzbar ist. Durch die Farbgebung ist der Schacht inspektions- und wartungsfreundlich.

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