Heissdampfliner – beständig und tragfähig

Inlinerverfahren unterscheiden sich durch Einbauweise, Harztyp und Schlauchaufbau.

Das Einsatzgebiet

Ein Nadelfilzschlauch wird vor dem Einbau mit einem Epoxidharz getränkt und kontrolliert kalibriert. Nach der Tränkung, die unter Luftausschluss erfolgt, wird der Schlauch mit Luftdruck im Inversionsverfahren in die vorbereitete Haltung eingebracht. 

Anschließend wird der Inliner unter Zugabe von Heißdampf ausgehärtet. Die Aushärtezeiten betragen zwischen zwei und vier Stunden. Ein Nadelfilzschlauch eignet sich für Dimensionsbereiche von DN 150 bis DN 500. Die Wandstärke ist abhängig von den statischen Anforderungen. 

Ein GFK-Inliner wird werkseitig mit UP- oder VE-Harz getränkt. Die Lagerstabilität beträgt je nach Harzart und Dimension bis zu drei Wochen. Wichtig: Die Lagertemperatur darf 18°C nicht überschreiten. Der GFK-Inliner wird auf einer Gleitfolie in das zu sanierende Rohr eingezogen, mit Druckluft kalibriert und anschließend unter Einhaltung einer exakten Heizkurve mit Heißdampf ausgehärtet. 

Die Aushärtezeiten betragen zwischen drei und vier Stunden. Das Verfahren eignet sich für Nennweitenbereiche von DN 150 bis DN 1.200. Das fertige Produkt erfüllt hohe Qualitätsstandards vor allem in Bezug auf die chemische Beständigkeit und die statische Tragfähigkeit.

Weitere Verfahren