Robotertechnik

Das Produkt

Der Name DS steht für professionelles Arbeiten bei der Sanierung von Kanalsysstemen. Die DIRINGER & SCHEIDEL ROHRSANIERUNG nutzt das Hightech-Produkt seit mehr als 20 Jahren und ist aufgrund der hohen Anzahl der eingesetzten Geräte der weltweit größte Anwender. Kernstück des hydraulisch arbeitenden Systems, das auch bei schwach drückendem Grundwassereintritt eingesetzt werden kann, ist ein selbstfahrendes Trägergerät. Die Steuerung der funktionalen Einheiten erfolgt über eine Videokamera vom Basisfahrzeug aus. Die DS Roboter verfügen über eine Leistung von rund 6 PS und können mit verschiedenen Werkzeugen ausgerüstet werden.

Das Einsatzgebiet

DS Roboter sind in Rohrleitungen aller gängigen Werkstoffe in einem Nennweitenbereich von DN 150 bis DN 800 einsetzbar. Zusatzeinrichtungen ermöglichen das Befahren von Eifprofilen. Zu den Anwendungsbereichen zählen vorstehende, ausgebrochene, zurückliegende oder zu verschließende Einläufe, Axial- und Radialrisse, Versätze, Löcher, Scherbenbildung, feste Ablagerungen, Hindernisse, Wurzeleinwüchse und defekte Muffen.

Der Einsatz

Die hydraulisch arbeitenden DS Robotersysteme werden aus dem Kontrollraum im Basisfahrzeug videoüberwacht gesteuert. Nach dem Ausfräsen der Schadstellen verpresst der Spachtelroboter ein zwei-komponentiges Epoxidharz in die Fräsnut. Eine für das System entwickelte Schalungsmanschette ermöglicht Sanierungsarbeiten gegen leicht drückende Grundwasser ohne vorherige Abdichtung des Leitungsabschnittes. Die Schalungsmanschette wird nach der Aushärtung des eingebrachten Epoxidharzes entfernt. Eine Nachbehandlung des Sanierungsbereiches entfällt. Die Vorbereitung der Schadstellen hat entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis der Sanierungsarbeiten. Im ersten Arbeitsschritt wird der Haftgrund mit dem Fräsroboter sorgfältig ausgefräst und Fettablagerungen, lose Teile etc. restlos beseitigt. Danach wird die Schalungsmanschette vom Spachtelroboter über dem Zulauf positioniert und eine Blase als Innenschalung in den Zulauf gesetzt. Eine Arretierung sorgt für den festen Sitz der Manschette in der vorgesehenen Position. Durch zwei Öffnungen wird dann Epoxidharz in den zu sanierenden Zulauf gepresst. Nach dem Aushärten nimmt der Spachtelroboter die Manschette einschließlich der Blasenschalung auf. Das Ergebnis ist ein in der Oberfläche glatter, vollständig verfüllter Zulauf ohne Querschnittsreduzierung im Anschlussbereich.

Die Vorteile

Die Vorteile des Systems – zum Beispiel gegenüber dem Verfahren mit dem Kurzschlauch – zeigen sich besonders bei der Beseitigung von Rissen und Scherben sowie bei der Sanierung von Muffen. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten sind eine der Stärken des DS Roboters, dessen enorme Fräsleistung sowohl zur Ausführungsqualität als auch zur Lebensdauer einer Sanierung entscheidend beiträgt.

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Weitere Verfahren